Der 1. Mai ist für uns Raubfischangler kein Tag
wie jeder andere. Endlich ist die Schonzeit vorbei!
Heute früh trafen Sven, Basti, Patrick und ich uns
zum Hechtangeln an unseren Vereinsgewässern.
Gestartet haben wir an der Köster Kuhle. Wir
probierten einige Kunstköder durch und
es dauerte auch nicht lange, bis Patrick den ersten
(Mini-)Hecht auf einen Oberflächenköder landen
konnte. Danach passierte lange Zeit nichts mehr.
Die Hechte waren heute scheinbar nicht sonderlich
in Beißlaune. Ich bekam zwar noch einen schönen
Biss, aber der ca. 60 cm lange Hecht schlitze nach
kurzem Drill wieder aus. Und auch Basti hatte noch
einen Kontakt. Dieser Fisch wollte aber auch nicht
aus dem Wasser kommen. Wir entschieden uns das
Gewässer zu wechseln.


Das Regenrückhaltebecken in Tornesch wurde nun angesteuert. Doch auch hier lief es nicht wirklich besser. Sven bekam dort als einziger einen kleinen Hecht ans Band, aber auch der hing wieder nur knapp und konnte den Wobbler durch einen Sprung aus dem Wasser wieder abschütteln. Mehr war hier trotz aller Bemühungen nicht zu holen. Was nun? Patrick musste uns dann leider gen Heimat verlassen. Sven, Basti und ich fuhren weiter ans Regenrückhaltebecken Uetersen um dort nochmal unser Glück zu probieren. Gleich beim ersten Wurf konnte sich Sven mit einem kleinen Hechtlein zumindest entschneidern. Bei mir stieg wenig später ein deutlich besserer Esox ein. Somit war auch ich kein Schneider mehr. Danach passierte dort nichts mehr. Unsere Mägen knurrten mittlerweile schon bedenklich vor Hunger und wir entschlossen etwas dagegen zu tun. Nach einer ausgiebigen Stärkung in Form von Currywurst-Pommes ging es nochmal an die Köster zurück, weil Svens Auto noch dort stand. Wir machten hier zum Abschluss der Tour noch einige Würfe und dabei biss immerhin noch mein zweiter Hecht des Tages. Auch kein Riese, aber die Größe kann man sich bekanntlich nicht aussuchen.

Das war jetzt kein außerordentlich guter Fangtag, der es verdient hätte, dass man euphorisch über ihn berichtet. Deshalb hört sich der Bericht vielleicht auch etwas fad an. Mir klingen aber noch die Worte unseres Webmasters auf der letzten Jahreshauptversammlung in den Ohren. Er hatte sich gewünscht, dass sich mehr Vereinsmitglieder in Form von Berichten auf der Webseite einbringen. Dem wollte ich nachkommen, da solche Internetauftritte vom Mitmachen leben. Ein weiterer Grund ist die Idee, die unser 2.Vorsitzender Markus Pulst mir schon letztes Jahr gegenüber geäußert hatte. Die Gründung einer „Raubfischgruppe“ in unserem Verein. Meine drei Kollegen und ich sind reine Raubfischangler und meist mit der Spinnrute unterwegs. Natürlich nicht nur an den hiesigen Vereinsgewässern. Unsere Hauptzielfische sind Hecht, Zander, Barsch und Rapfen. Ich weiß von Markus, dass es noch andere Leute im Verein gibt, die auch gerne und viel mit Kunstködern unterwegs sind. Vielleicht kann man ja unter dem Namen „Raubfischgruppe des Vereins“ einige gemeinsame Angeln organisieren und natürlich dann auch über die Aktivitäten auf unserer Webseite berichten. Mich würde einfach mal interessieren, welche Vereinsmitglieder über 18 Jahre Lust auf eine solche Gruppe hätten. Vier Leute wären wir ja jetzt schon. Ihr könnt mich bei Interesse gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anschreiben. Wenn sich ein paar mehr Leute finden, werde ich mich mal mit unserer Vereinsführung in Verbindung setzen und besprechen, wie man das Projekt „Raubfischgruppe“ realisieren könnte.

 Tim Müller 

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